Das war´s wohl erst einmal für CM Punk

CM Punk bzw. der Umgang der Booker mit dieser Figur gibt mir immer mehr Rätsel auf.

Da gewinnt er überraschend das Money in the banks-Match bei Wrestlemania, nur um wieder in der Midcard zu landen. Fast schien es sogar, als wollte man diesen Koffer unter den Tisch fallen lassen.

Dann aber läßt man ihn diesen Koffer überraschend und erfolgreich einsetzen und macht ihn so zum World Champion. Ein überraschender Zug, der aber umso mehr verwundern mußte, als dass CM Punk weiterhin nur selten den Main Event von RAW bestritt, sondern nicht selten in der Mitte der Show zu sehen war. Ein seltsamer Umgang mit dem Champion..

Der vorläufige Höhepunkt ereignete sich bei Unforgiven. Offenbar war man des Champions überdrüssig. Doch statt nun beim Scramble Match den Titel an Batista oder Kane zu vergeben, schrieb man CM Punk als Champion gleich ganz aus dem Match, in dem er von Randy Orton attackiert wurde. Ich bin sowieso kein Freund von Matches, in denen der Champ seinen Status verlieren kann, ohne gepinnt zu werden. Aber den Champion ohne Not den Titel wegzunehmen ist doch eine Steigerung, die ich wirklich bedauerlich finde. Bei allem Verständnis für den Entertainment-Gedanken beim Wrestling, so sollte besonders bei Titeln der "Sports"-Gedanke vorherrschen, schließlich heißt die Produktart "Sports Entertainment".

Wie auch immer: bei Unforgiven wurde Chris Jericho neuer Champ, während CM Punk nun offenbar mit Randy Orton fehden darf. Bei RAW war CM Punk dann auch gleich gar nicht anwesend. Das für nächste Woche angesetzte Match zwischen Jericho und Punk um den Titel hat wohl nur einen Grund: Nörglern wie mir das Maul zu stopfen und ein den Titelwechsel rechtfertigendes Match zu zeigen. Oder hat jemand Zweifel, dass Jericho siegreich sein wird?

Schade eigentlich, der Push scheint für CM Punk erst einmal beendet.

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