Gedankensplitter -3-

– Scott Hall hat bei einer Veranstaltung mal wieder für Aufsehen gesorgt, als er einen Comedian angriff. Allerdings ist der Ausraster zumindest erklärbar, denn das Opfer hatte einen Scherz über den Tod von Halls gutem Freund Owen Hart gemacht. Trotzdem sollte Hall inzwischen gelernt haben, etwas Ruhe zu bewahren. Schließlich ist Gewalt nie eine Lösung.

– TNAs "Bound for Glory" läßt natürlich einmal mehr die Frage aufkommen, wohin sich die Liga entwickeln will. Siege von Booker T über AJ Styles und Christian Cage, von Jeff Jarett über Kurt Angle und besonders von Sting über Samoa Joe lassen befürchten, dass sich der WCW-Effekt in Florida verstärkt hat. Einmal mehr verlassen die alternden Stars als Sieger die Halle, Sting nimmt sogar den World Title mit. Ich bin gespannt, wie lange sich die jungen Stars der Liga dieses Spiel anschauen, bevor sie als Midcarder bei Vince McMahon anheuern. Mit Johnny Devine hat schon einmal einer der unteren TNA-Worker um seine Entlassung bemüht.

– Der Sandman hat sein Karriereende verkündet. Ein paar Shows wird der gute Mann noch absolvieren, dann soll es gut sein mit dem Business. Ich muss zugeben, anfangs (Mitte der 90er) konnte ich wenig mit dem Sandman anfangen. Inzwischen muss man anerkennen, dass der Sandman trotz einer eher durchschnittlichen Begabung eine ganz besondere Verbindung zu seinem Publikum hatte, die nur wenigen Wrestlern vergönnt ist. Ich werde mir wohl mal ein paar alte ECW-DVDs anschauen, um mich an seine großen Tage zu erinnern.

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