Survivor Series

Die Survivor Series steht vor der Tür, doch leider scheint es auch diesmal nur wenige "klassiche" Überlebenskämpfe zu geben, momentan steht lediglich ein klassisches Match dieser Art auf dem Programm, was von WWE Inc. auch noch als "Traditional Survivor Series Elimination Match" angekündigt wird. Während man z.B. beim Cyber Sunday konsequent das Gimmick des PPV durchzieht, verzichtet man seit Jahren bei der Survivor Series auf dessen Eigenart.

Ich finde das insofern schade, als dass ich das Konzept der Eliminierungsmatches richtig gut fand. Besonders gut fand ich die Idee, die z.B. 1990 angewendet wurde. Es fanden mehrere Elimination-Matches statt und die Überlebenden haben noch einmal ein Elimination-Match unter sich ausgemacht.

Für die Booker sollte dieser Gimmick-PPV doch eigentlich eine feine Sache sein. Man kann die Fehden um die Titel etwas ruhen lassen bzw. hinauszögern. Dazu hat man durch die Team-Kombinationen auch Gelegenheit, neue Fehden aufzubauen. Und für den Zuschauer hat man nicht einen von zwölf ähnlichen PPVs, sondern ein spezielles Highlight.

Aber leider sieht es auch für dieses Jahr so aus, als wäre das klassische Survivor-Series-Konzept nur ein lästiges Anhängsel für die Booker. Schade eigentlich..

2 Gedanken zu „Survivor Series“

  1. Ich habe mir also die Survivor Series 2008 bestellt, für 15 Euro.
    Und ich habe mich dermaßen gelangweilt!
    Erst wollen sie Jeff Hardy nicht schon wieder gegen Triple H einsetzen bzw verlieren lassen, schaffen einen „Edge hat ihn verprügelt“-Angle und geben Edge, der an dem Tag zurückkehrt, den Titel.
    Das wäre gar nicht so schlimm. Ich mag Edge.
    Nur ist es schon interessant, dass genau der Mann den Spot im Titlematch bekommt, der einen anderen Teilnehmer aus diesem Match prügelt und „verletzt“.
    Und dazu kommt noch, dass er den Spot durch Vicki Guerrero bekommt.
    Nur zur Erinnerung: er hat sie noch während der Hochzeitsvorbereitungen betrogen und Vicki hat Edge vor seiner Pause vom Undertaker zerstören lassen.
    Aber das haben anscheinend Booker wie Fans schon wieder vergessen.

    Und dann das unsägliche obligatorische Divas-Elimination-Match. Grauenhaft.
    Auch die Teams in den klassischen SuSe-Elimination-Matches war mehr als fragwürdig. Erinnerte an das Wild Card-Match 1995.
    Hauptsache man bekommt noch einige andere Superstars irgendwie auf die Card!

    Und zuletzt: da hat man mit Chris Jericho einen glaubwürdigen Heel-Champ, den jeder hasst (außer mir vermutlich), und dann verheizt man ihn gegen John Cena, anstatt eine längere Fehde aufzubauen, in der Cena mal wieder gegen alle Widrigkeiten kämpfen und seinen „fighting spirit“ unter Beweis stellen muss. Das gabs zwar schon, wäre aber allemal besser gewesen.

    Vielleicht sollte ICH Booker werden!

  2. Das Booking ist tatsächlich etwas uninspiriert momentan, was in meinen Augen vornehmlich an der fehlenden Konkurrenz liegt. Wie in vielen Bereichen ist es auch im Wrestling so, dass Wettbewerb alle Beteiligten zu Höchstleistungen treibt. Da es momentan keinen tatsächlichen Wettbewerb gibt, ist das Produkt „WWE“ momentan halt nur mittelprächtig. Ich hoffe ja immer noch, dass TNA in den nächsten zwei, drei Jahren an WWE heranreicht und so das ganze Geschäft belebt wird. Allerdings wird meine Hoffnung durch die aktuelle Entwicklung von TNA getrübt, die immer wieder die Fehler von WCW wiederholen.

    Zu meinem eigentlichen Artikel muss ich gestehen, dass die Booker mich insofern kalt erwischt haben, dass es doch tatsächlich drei klassische Survivor-Matches gab.

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