Hogan schafft es in den Mainstream

Eigentlich ist es ja ganz gut, wenn Wrestling in den Mainstream-Medien Erwähnung findet. Zwar ist die Berichterstattung über Touren oder besondere Veranstaltungen meist etwas herablassend und abwertend, aber es ist wahrscheinlich besser, überhaupt von der breiten Masse wahrgenommen zu werden als gar nicht. Schließlich ist Wrestling in Deutschland eher eine belächelte Randerscheinung.

Heute hat es Hulk Hogan einmal mehr in die Mainstream-Medien geschafft. Ich habe einen zugehörigen Artikel bei Spiegel Online gefunden, wahrscheinlich findet man die Meldung auch noch an anderen Stellen.

Doch was hat Hulk Hogan gesagt, um Schlagzeilen zu bekommen? Er hat Verständnis für O.J. Simpson geäußert. Er hätte im Angesicht seiner Scheidung seiner Frau und deren neuen Lebensgefährten am liebsten die Kehle durchgeschnitten wie "O.J.". Er könne diesen nun verstehen.

Mal davon ab, dass O.J. Simpson strafrechtlich kein Mörder ist, so hat Hogan es wunderbar geschafft, in wenigen Sätzen alle Stereotypen des tumben und gewalttätigen Wrestlers zu bestätigen. Genau das brauchte die Wrestling-Welt nach den Eindrücken des Benoit-Skandal.

Solche Schlagzeilen kann das Wrestling wohl nicht gebrauchen.

2 Gedanken zu „Hogan schafft es in den Mainstream“

  1. Bei „Leute heute“ und „Brisant“ war die Meldung auch.
    Würde er noch bei der WWE unter Vertrag stehen, wäre damit spätestens jetzt Schluss…

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