All good things..

Alles Gute endet irgendwann. WWE Inc. hat in diesen Tagen das Ende zweier Institutionen verkündet: die ECW wird ebenso wie die Survivor Series bald der Vergangenheit angehören.

Im Fall der ECW ist das Ende nur konsequent. Schon die Wiedereinführung des Namens als dritten Brand war recht zweifelhaft, auch wenn man mit Paul Heyman als kreativen Kopf sicherlich die Chance hatte, sich als legitimer Nachfolger der Original-ECW zu etablieren. Das war aber ein Spaß, der nur von kurzer Dauer war. Zuletzt hatte das Produkt nicht mehr viel mit der alten ECW gemeinsam. Personell ist es ja verständlich, dass ein Jahrzehnt nach dem Ende der unabhängigen ECW keine bekannten Gesichter mehr aktiv dabei sind, macht aber auch eine Identifikation schwerer. Aber auch inhaltlich hat sich das Produkt gewandelt. Die ursprüngliche ECW war ein guter Mittler zwischen Indies und Mainstream und brachte „Hardcore“ und innovative Geschichten zu den Fans. Inzwischen aber war die WWE-ECW ein Hort für Nachwuchswrestler und alte Haudegen, für die man sonst keine Verwendung hatte. Da erscheint es nur konsequent, den Namen ECW aufzugeben und den Nachwuchsgedanken in den Vordergrund zu rücken. Deshalb weine ich der WWE-Version der ECW keine Träne nach und bin gespannt auf das Nachwuchsprogramm, welches anstelle des alten Namens läuft.

Das zweite Opfer heißt „Survivor Series“. Das trifft mich mehr, da ich diesen PPV und seinen ursprünglichen Gedanken der Elimation-Tag-Team-Matches sehr mag. Anfänglich war der PPV auch für die Schreiber ein guter Weg, Fehden zu kreuzen, um so Anschluß- und Nebenfehden zu generieren. Mit der steigenden Zahl der PPVs war dies nicht mehr notwendig, was sich auch darin äußerte, dass die klassischen Survivor-Series-Matches immer weniger wurden. Daher ist es schade, aber leider auch konsequent, dass die Survivor Series am Ende ist.

Wie sieht es bei euch aus? Trauert ihr um die ECW oder die Survivor Series?

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