Live

Heute geht es los, ich mache mich auf den Weg nach Oberhausen. WWE  Inc. gastiert in der König-Pilsener-Arena.

Erstmalig habe ich einen Sitzplatz im Innenraum. Ich bin sehr gespannt, ob das der Atmosphäre bei einem Live-Event noch einmal einen besonderen Schub gibt.

Ich werde via Twitter oder Facebook über den Abend verteilt einige Eindrücke mit euch teilen und in den nächsten Tagen hier einen Bericht mit meinen Erlebnissen veröffentlichen.

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Wrestlemania 30: Auswertung und das Ende des Streaks

Es war knapp, aber am Ende konnte ich mich mit 4:3 gegen den Leser Magnus durchsetzen.

Die diesjährige Wrestlemania war sicherlich geprägt vom Ende des Streaks – eine Entscheidung, die mit etwas Abstand zumindest verständlich ist. Sicherlich darf man trefflich darüber streiten, wie sinnvoll es ist, einem Teilzeitwrestler diese Ehre zuteil werden zu lassen, der sofort nach Wrestlemania erst einmal wieder eine Auszeit nimmt. Zudem war Brock Lesnars bisheriger WWE-Run nicht gerade von großen Erfolgen gekrönt, so dass weitere Zweifel gerechtfertigt sind.

Andererseits ist es nicht unverständlich, dass der Undertaker nicht ungeschlagen abtreten will und soll. Da er in den letzten Jahren auf Grund diverser gesundheitlicher Probleme angeschlagen war und kaum Auftritte absolviert hat, bleibt die Befürchtung, dass die diesjährige Wrestlemania vielleicht seine letzte war. Also musste er den Streak aufgeben, unabhängig vom Gegner. Selbst wenn einem geeignetere Kandidaten als Brock Lesnar einfallen dürften – es hätte auch schlechtere Streak-Breaker geben können.

Jetzt bleibt die Frage, was WWE Inc. aus diesem Momentum für Brock Lesnar macht. Pause hin oder her, er hat den Streak gebrochen und sollte bei seiner nächsten Rückkehr darauf aufbauen und einen entsprechenden Push bekommen, um diesem Ereignis auch die notwendige Bedeutung zu geben. Schließlich hat WWE Inc. über Jahre den Streak des Undertakers aufgebaut, da muss sein Ende auch Nachhall finden.

Ich bin gespannt.

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Ultimate Warrior

Der Ultimate Warrior ist tot.

Diese Nachricht hat mich wirklich schockiert zurückgelassen. Ich habe hier schon einige Sachen über den Warrior geschrieben und wahrlich nicht nur gute Dinge. Dennoch gehört der Warrior der 80er und 90er zu meinen absoluten Favoriten, da dieses Gimmick, so simpel es auch ist, mitreißend und toll war.

Es ist vielleicht eine Ironie des Schicksals, dass der Tod den Warrior just dann ereilte, als er nach langer Abstinenz nicht nur mal wieder im Rampenlicht stand, sondern auch die Anerkennung für sein Lebenswerk fand, die ihm gebührt.

Jetzt ist es für mich natürlich leicht, auf die Spekulationen und Beobachtungen aller Wrestlingseiten aufzuspringen. Allerdings fand ich wirklich und wahrhaftig schon direkt nach Wrestlemania und RAW (und vor seinem Tod), dass der Warrior nicht gut aussah, als er in die Hall of Fame aufgenommen wurde. Nun gut, wir werden wahrscheinlich die Geschichten lesen, die leider zu viele Männer aus dieser Branche viel zu früh von uns genommen haben. Aber das macht es leider weder besser noch schlechter.

Es ist wirklich traurig zu sehen, dass der Ultimate Warrior nur so kurz noch einmal seinen Ruhm und seine Anerkennung genießen durfte. Aber vielleicht ist es auch schön zu wissen, dass er kurz vor seinem Tod durch die Hall-of-Fame-Aufnahme und seine Rede bei RAW seinen Frieden mit diesem Geschäft machen und den Kreis seiner Karriere und seiner Legende schließen konnte.

Möge der Warrior in Frieden ruhen und unsere Erinnerungen an ihn ewig leben.

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Wrestlemania 30 – Die Tipps

Das Wrestlemania-Wochenende steht vor der Tür und hier sind meine Tipps und Kommentare zu den Matches.

Pre-Show: Fatal-Four-Way um die Tag-Team-Gürtel

The Usos halten den Titel ja nun schon einige Zeit (ein Monat) und ich sehe nicht, warum sie nicht über Wrestlemania hinaus die Titel halten sollten. Sie sind ein ordentliches Team, während die Kombinationen Swagger/Cesaro und Ryback/Axel aus meiner Sicht eher aus der Not geborene Tag-Teams sind, da man für die Einzelwrestler kein Programm hat. Besonders bei Antonio Cesaro ist mir das zwar unverständlich, aber ich setze darauf, dass er nach Wrestlemania seinen wohlverdienten Push bekommt. Los Matadores brauchen meiner Meinung nach noch etwas, um ernsthaft ins Titelrennen einzugreifen.

Mein Tipp: The Usos

Daniel Bryan vs. Triple H

Spätestens seit Hinzunahme der Klausel, dass der Gewinner in den Hauptkampf nachrückt, scheint mir der Ausgang klar zu sein. Daniel Bryan und sein „Yes“-Movement sind momentan so over, dass es geradezu sträflich wäre, den Ball fallenzulassen, indem man Triple H als Sieger aus diesem Kampf hervorgehen lässt. Triple H kann vielmehr Daniel Bryan noch einmal richtig over bringen und dann möglicherweise im Main Event auf seine Seite turnen. Wie  auch immer..

Mein Tipp: Daniel Bryan

The Shield vs. Kane & New Age Outlaws

Plötzlich sind Road Dogg und Billy Gunn wieder fester Bestandteil der Shows – ein befremdlicher Gedanke, aber vielleicht hilft es, mit dem Boss befreundet zu sein. Inhaltlich finde ich dieses Match fast am schwersten zu tippen. Eigentlich müsste man The Shield auf großer Bühne einen Sieg geben und gönnen können, denn Kane und die anderen beiden Altstars haben ihre besten Jahre hinter sich. Andererseits könnte hier der Split von The Shield und der Aufstieg von Roman Reigns endlich echte Formen annehmen. Wrestlemania muss ja nicht nur ein Fehden-Ender sein, sondern darf auch mal den Start einer neuen Fehde darstellen. Daher tippe ich darauf, dass nun der nächste Schritt gemacht wird.

Mein Tipp: Kane & New Age Outlaws

John Cena vs. Bray Wyatt

Gut, dieses Match ist auch nicht ganz einfach, was die Vorhersage angeht. Richtigerweise müsste Bray Wyatt als Sieger hervorgehen, um einen weiteren Wrestler in der Upper Card zu haben. Hingegen würde eine Niederlage die Figur und seine Anhänger absolut im Niemandsland hinterlassen, wenn sie nicht in einer Fortsetzung der Fehde mündet.

Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, wo es für John Cena hingehen soll. Eine Niederlage könnte zumindest für einige Monate den Status als Main Eventer verhindern, ein Sieg hingegen würde den Weg bereiten, gleich ins Titelrennen einzugreifen.

Dennoch glaube ich, dass sich WWE Inc. entscheidet, erst einmal den vermeintlichen Heel Wyatt zu pushen, besonders, da ich davon ausgehen, dass der Champion nach Wrestlemania ein Face sein wird.

Mein Tipp: Bray Wyatt

Diven Titelmatch

Interessiert mich nicht..

Mein Tipp: AJ Lee

Battle Royal um eine Trophäe

Immerhin kommen 30 Wrestler so in den Genuss eine Schecks für die Teilnahme an Wrestlemania. Ansonsten scheint mir diese Battle Royal der Lückenfüller zu sein, den in der Vergangenheit das Money-in-the-bank-Match hatte – eine Beschäftigung für all jene, die es nicht in wichtigeren Matches auf die Card geschafft haben.

Es ist bei sowas natürlich schwer, einen Sieger vorauszusagen, aber da Andre The Giant Pate für die Trophäe steht, könnte ich mir einen Wrestler besonders gut als Sieger vorstellen.

Mein Tipp: The Big Show

 The Undertaker vs. Brock Lesnar

Achja – jedes Jahr könnte ich dasselbe schreiben: es glaubt doch niemand ernsthaft, dass der Streak des Teilzeitwrestlers durch einen anderen Teilzeitwrestler gebrochen wird. So toll Brock Lesnar auch sein mag – wer immer den Streak brechen sollte, muss danach bis zur absoluten Spitze gepusht werden. Das setzt aber eine regelmäßige Anwesenheit voraus, was bei Brock Lesnar leider nicht der Fall ist.

Mein Tipp: The Undertaker

WWE-Titelmatch: Batista vs. Randy Orton vs. Daniel Bryan

Ich gehe fest davon aus, dass Daniel Bryan Triple H besiegt, in den Main Event einzieht und diesen auch als Sieger verlässt, damit die Leute glücklich den Fernseher ausmachen bzw. nach Hause gehen. Alles andere würde so viele Enttäuschungen nach sich ziehen, dass es eigentlich undenkbar ist.

Batistas Rückkehr darf man wohl getrost als Flop bezeichnen. Ihm den Titel zu geben, wäre vielleicht der verzweifelte Versuch, seine Verpflichtung noch zu rechtfertigen. Aber eigentlich sollte Wrestling am Ende ja auch auf den Sieg dessen hinauslaufen, den das Publikum unterstützt.

Eine Niederlage würde Randy Orton nicht schaden, er kann immer wieder ins Titelgeschehen eingreifen. Ein Sieg wäre zwar schön für ihn, aber gerade bei Wrestlemania 30 sollte der Main Event die Leute zufrieden hinterlassen. Yes!

Mein Tipp: Daniel Bryan

Und als Bonus hinterher: Daniel Bryans Lauf wird danach bestimmt ähnlich gut behandelt wie vor zehn Jahren Chris Benoits. Der durfte erst den Titelgewinn feiern, um dann ein Jahr später im Opener von Wrestlemania und somit im Niemandsland der Card zu enden. WWE Inc. wird auch Daniel Bryans Push versieben.

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Zur Situation um CM Punk

CM Punk scheint WWE Inc. im Zorn verlassen zu haben. Zumindest melden dies diverse Newsseiten. Ich habe zwar noch immer leichte Zweifel, ob das ganze nicht ein „work“ ist, aber sei´s drum.

Absichtlich oder nicht hat Cagematch.de auf seiner Facebookseite gleichzeitig Neuigkeit und Kommentar dazu veröffentlicht.

cmpunk

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Mal wieder LIVE

Hoffen wir mal, dass diesmal die Tour, die ich besuchen möchte, nicht abgesagt wird..

Das Bild ist qualitativ nicht so toll, aber was soll´s..

Das Bild ist qualitativ nicht so toll, aber was soll´s..

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Wenig kontrovers

Ich habe zuletzt mal wieder ein Wrestlingbuch gelesen. Eric Bischoffs Werk „Controversy creates cash“ beschreibt die Sicht der Dinge des Autoren auf den Aufstieg und den Fall der WCW in den 1990er Jahren.

Ein kleiner Teil, der aber durchaus interessant ist, beschreibt den Werdegang von Eric Bischoff. Danach ergötzt sich Bischoff ausführlich am Aufstieg von World Championship Wrestling, an dem er einen wichtigen Anteil hatte. Schneller und knapper handelt er die Zeit ab Mitte 1998 ab, als der steile Sinkflug des ehemaligen Marktführers begann. Lücken- und sprunghaft geht er über diese Phase hinweg, um dann noch einmal seine WWE-Karriere zu besprechen.

Eric Bischoff spart nicht mit Kritik. Diese richtet er aber nicht an sich selbst, an andere Akteure des Geschäft, sondern an die Schreiber von Newslettern, Webseiten und ähnlichen Medien, die über das Geschäft berichten. Das ist schade, weil dadurch auch häufig von spannenden Themen abgelenkt wird. Wie beschrieben ist gerade der Fall der WCW, die damit verbundenen Versäumnisse und die Entwicklungen darum als Themenblock viel zu kurz gekommen. Gerade dort hätte Bischoff interessante Einblicke hinter die Kulissen geben, Selbstkritik üben und vielleicht auch dreckige Wäsche waschen können. Das tut er aber nicht.

So bleibt ein ordentliches Buch, das natürlich sehr subjektiv erscheint. Historisch interessant erfährt der Wrestlingfan einiges aus dem Geschäftsteil des Geschäfts, besonders aus der Aufstiegsphase der WCW. Das sind Einblicke, die sonst eher selten zu finden sind. Natürlich stellt Eric Bischoff sich ins rechte Licht, so dass ich jedem geneigten Fan „The Death of WCW“ als Korrektiv ans Herz legen möchte.

Letztlich darf man auch nicht vergessen, dass dieses Buch unter der Regie von WWE Inc. geschrieben wurde. Ich kann mir gut vorstellen, dass dadurch auch einige Passagen milder ausfallen, als ein unabhängiger Eric Bischoff sie eigentlich geschrieben hätte.

Als letzten Kritikpunkt muss ich äußern, dass mir nach der Lektüre nicht unbedingt klar war, warum das Buch den Titel „Controversy creates cash“ trägt. Ein roter Faden der Kontroversen zieht sich leider nicht durchs Buch. Das ist zwar nicht dramatisch, aber meine Erwartung an das Buch hat der Titel bestimmt. Und diese Erwartungen wurden trotz des im ganzen guten Werks enttäuscht.

Mein Gesamturteil: 3 von 5 Sternen – gut zu lesen mit einigen Schwächen und Einschränkungen

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Sixty

Gestern wurde Hulk Hogan 60 Jahre alt.

Der geneigte Leser mag über den Hulkster denken, was er will, auch ich habe nicht selten meine Zweifel, doch ist es unstrittig, dass Hogan die vielleicht wichtigste Figur der Wrestling-Welt der letzten 30 Jahre ist.

Vielleicht hatte er das notwendige Glück, als er Anfang der 80er Jahre zur Galleonsfigur der World Wrestling Federation wurde. Seine Rolle im Rocky-Film war sicherlich sehr hilfreich, seine weiteren „Crossovers“ mit Mainstream-Unterhaltung („Das A-Team“, Cindi Lauper) verhalfen ihm und der WWF zu einer starken Fangemeinde, die sie gemeinsam mit einem aggressiven Geschäftsgebahren auf Jahrzehnten an die Spitze brachten. Vor allem aber brachten diese Zeiten Hulk Hogan das Privileg, außerhalb der Wrestlingwelt wahrgenommen zu werden. Er wurde der Inbegriff des Wrestlings in den Köpfen der Menschen.

Als sein Stern zu sinken begann, was spätestens nach seinem Wechsel zur WCW immer offenbarer wurde, schaffte er es, durch seinen Heel-Turn und der Gründung der nWo sich selbst neu zu erfinden und wieder an der Spitze des Geschäfts zu sein, welches durch diese Ereignisse zu neuen Höhenflügen ansetzte.

Doch nichts ist für immer und so endete der Höhenflug der WCW bald und abrupt, Hulk Hogans Karriere wurde die eines „Elder Statesmans“ des Wrestlings. Einige Auftritte bei WWE Inc. inkl. einer kurzen Titelregentschaft und einer Hall-of-Fame-Aufnahme folgten, bevor es Mitte der 2000er Jahre ruhig um Hogan wurde. Zumindest, was das Wrestling angeht..

TV-Formate wie „Hogan Knows Best“ waren besonders unter Wrestlingfans eher umstritten, sicherten Hogan aber neben entsprechenden Gagen auch weitere Publicity.

Seit 2010 ist er Teil von TNA Wrestling, wo er als General Manager eine On-Air-Rolle innehat sowie backstage einige Macht besitzt. Zwar brachte dieses Engagement nicht den erwünschten Erfolg, aber immerhin hat Hogan ein geregeltes Einkommen. Skandale wie seine Scheidung oder sein Sexvideo mit der Frau seines Freundes begleiteten die letzten Jahre – leider.

Zu seinem Ehrentag wünsche ich Hulk Hogan nachträglich, dass er ganz langsam den Weg in den Ruhestand findet. Gesundheitlich ist er offensichtlich schon stark angeschlagen, sein Denkmal könnte durch seine vielfältigen Aktivitäten Schaden nehmen.

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Von der Resterampe

Silvervision verkauft über diverse Kanäle seine Bestände an WWE-DVDs und -BluRays, da die entsprechende Verträge mit WWE Inc. enden. Auch ich habe inzwischen ordentlich zugeschlagen. Meiner sehr umfangreichen DVD-Sammlung habe ich einige BluRays hinzugefügt.

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Wrestlemania: die Tipps

Chris Jericho vs. Fandango

Johnny Curtis hat mit seinem neuen Gimmick bisher nur Houseshows bestritten, in den TV-Shows verweigerte er gimmickmäßig alle Kämpfe. Das ist natürlich ein perfekter Aufbau für ein Wrestlemania-Match.

Jetzt bleibt die Frage, ob es sinnvoll ist, der neuen Figur gleich mal Chris Jericho zum Fraß vorzuwerden. Vielleicht kann der Start mit einer Niederlage gleich den Aufbau für ein weiteres PPV-Match bedeuten, aus dem Fandango dann als Fehdensieger hervorgeht. Auf ein solches Szenario tippe ich mal, da die daraus resultierenden Matches mit dem Veteran Chris Jericho sicherlich nicht karriereschädigend sein werden.

Mein Tipp: Chris Jericho

Team Hell No vs. Big E Langston & Dolph Ziggler

Team Hell No ist immer noch nicht gesplittet worden, was mich echt verwundert. So langsam sind Kane und Daniel Bryan meiner Meinung nach reif für ihre logische Einzelfehde. Schade finde ich, dass Dolph Ziggler sich in so einem zweitrangigen Match wiederfindet. Aber was soll´s, er wird es immerhin als Teil des Siegerteams beenden.

Mein Tipp: Langston & Ziggler

Ryback vs. Mark Henry

Rybacks Momentum ist abgeklungen, er findet sich nun in der eher unbedeutenden Midcard von Wrestlemania wieder. Ein Umstand, der dem ehemaligen Skip Sheffield eine Warnung sein sollte. Vom absoluten Starsein ist er noch sehr weit weg. Daran wird auch sein Sieg gegen Mark Henry nichts ändern.

Mein Tipp: Ryback

Wade Barrett vs. The Miz

Das ist schon etwas schwieriger zu tippen, aber ich denke, dass The Miz mal wieder etwas Wind unter den Flügel bekommen sollte, um eventuell noch einmal ganz oben mitzumischen.

Mein Tipp: The Miz

Randy Orton, Sheamus & The Big Show vs. The Shield

Bei der Shield-Storyline bin ich sehr zwiegespalten. Zum wiederholten Mal werden Talente als Gruppierung in die Main Shows und gleich ziemlich hoch in die Cards geschrieben. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei diesem rasanten Aufstieg auch eine Fanbindung entsteht, ist in meinen Augen gar nicht so hoch. So hat die Main-Event-Phase von Nexus vielen der Mitglieder nicht wirklich bei der Einzelkarriere geholfen.

Bei The Shield sehe ich das Problem, dass man teilweise ganz oben in der Card angesetzt hat, nun aber in die Uppercard zurückgefallen ist. Man wird sehen, ob es noch gute Ideen gibt, wie man diese Storyline sinnvoll fortsetzen kann, zumal die drei Herren bei Wrestlemania ihr unstrittig vorhandenes Talent so zur Show stellen werden, dass die Versuchung groß sein wird, sie in den Single-Bereich zu holen.

Trotz meiner Zweifel denke ich, dass man mit einem Sieg von The Shield die Geschichte fortsetzen wird.

Mein Tipp: The Shield

Alberto del Rio vs. Jack Swagger

Ich finde, dass Alberto del Rio ein besserer Heel ist, aber man will auf Teufel komm raus ein Face aus ihm machen. Das kann mittelfristig nicht gut gehen, zumal ich Jack Swagger trotz der Gimmickänderung nicht für einen ziehenden Heel halte, der ein unbeliebtes Face überbringt.

Dennoch könnte es sinnig sein, del Rio durch irgendeine Ungerechtigkeit den Titel gewinnen zu lassen, um del Rio als Jäger darzustellen, der sich den Titel zurückholen will. Das ist auch in der Darstellung leicht und bringt ihn vielleicht noch etwas over.

Mein Tipp: Jack Swagger

Triple H vs. Brock Lesnar

Durch die Triple-H-Rücktrittsklausel hat das Match etwas an Spannung verloren. Ich kann mir offen gestanden nicht vorstellen, dass Triple H mit so wenig Vorlauf seine Karriere beenden wird. Da ich denke, dass er als „company guy“ anders als Ric Flair einen Rücktritt ernst nehmen wird, halte ich eine Niederlage für unwahrscheinlich. Der Umkehrschluss ist, dass sich der Boss beim wichtigsten PPV des Jahres einen Sieg auf den Leib schneidern wird, was auch etwas Geschmäckle haben dürfte (im Lockerroom, wohlgemerkt).

Mein Tipp: Triple H

The Undertaker vs. CM Punk

Jedes Jahr dasselbe: warum sollte man den Streak des Undertakers beenden? Zumal CM Punk nach Wrestlemania wohl eine Auszeit bekommen wird..

Mein Tipp: The Undertaker

The Rock vs. John Cena

Aus „once in a lifetime“ wurde „man sieht sich immer zweimal“. Ich glaube, dass es in diesem Jahr aus vielen Gründen (interne Moral,Präsenz des Champions..) nun wirklich zum Sieg von John Cena kommen muss. Auch wenn dieser auch langweilig geworden ist, so kann er WWE Inc. als Aushängeschild besser repräsentieren als der Teilzeit-Wrestler The Rock.

Mein Tipp: John Cena

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